Konzept

Unsere "Bewegte Schule“ ist ein Ort, an dem Kinder sich wohl fühlen, ihre Stärken und Schwächen kennen lernen und auf unterschiedlichste, ganzheitliche Weise Unterstützung und Anerkennung erfahren.
Bewegung erscheint uns in diesem Zusammenhang als ein ideales Medium zum weiteren Erreichen dieser  wichtigen Ziele.

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Kennlerntag mit NETAKI

Vorüberlegungen

Bisher hatten die Vorschulkinder unserer Schule die Gelegenheit in Kleingruppen mit ihren Erzieherinnen des Kindergartens zwei Stunden am Unterricht der ersten Klassen teilzunehmen.

Wir schulen Kinder aus unterschiedlichen Kindergärten ein. Dadurch geriet der Vormittag zu einem organisatorisch kaum zu bewältigenden Aufwand und alle Beteiligten fühlten sich unter Druck gesetzt.

Deshalb hatten wir im letzten Jahr aus dem Kennlernvormittag einen Kennlernnachmittag gemacht, an dem alle Kinder und Eltern gleichzeitig in die Schule kamen. In drei gleichgroßen Gruppen gingen die Kinder mit den Lehrerinnen in die Klassenräume, wo sie eine Stunde lang „Schule spielten“. Die Auswertung zeigte, dass kein richtiges Hineinschnuppern in den Schulalltag stattfand, da es eine künstlich angelegte Schulsituation war.

Aus diesem Grund haben wir uns im Mai 2012 für folgendes Konzept entschieden, das an einer Grundschule in Herten in ähnlicher Form bereits ausprobiert wurde.

Hauptgedanke dieses Konzeptes ist der, dass die Kinder nicht wie bisher üblich an vielen unterschiedlichen Tagen in unsere Schule eingeladen werden, sondern einen Tag als sogenannten Kennlerntag zu gestalten.

Dabei kommt es uns auf folgende Ziele für diesen Tag an:

Von Seiten der Schule bzw. der zukünftigen Klassenlehrerinnen und –lehrer wurden Ziele für diesen Tag formuliert:

Es besteht der Wunsch die Eltern der Vorschulkinder an diesem Tag mit einzubeziehen. Deshalb werden alle Familien zu diesem Kennlernvormittag eingeladen.
Der Förderverein organisiert ein Elterncafe, wo es u.a. Schulshirts zu kaufen geben wird. Die Schulleitung wird anwesend sein und den Eltern noch offene Fragen beantworten.

Um aber auch den Kindern, deren Eltern verhindert sind, die Möglichkeit des Kennenlernens zu geben, werden alle Kindergärten angeschrieben und sie zum Kennlernvormittag eingeladen.

Folgender Ablauf ist für diesen Tag geplant:

Organisation und Vorbereitung

Inhaltliche Planungsgedanken

Neben einem gemeinsamen Beginn im Foyer und einem gemeinsamen Ende im Elterncafe, dem Zeigen der schulischen Räumlichkeiten und dem ersten Kennenlernen ist ein Bewegungsparcours in der Turnhalle, im Foyer und auf dem Schulhof der Hauptbestandteil des Tages.

Nach dem Begrüßen gehen die Kinder, die Eltern und Lehrerinnen der 4. Klassen in den zukünftigen Klassenraum. Alle Kinder erhalten einen Aufkleber mit ihrem Namen in entsprechender Farbe, den sie auf ihre Kleidung kleben. Die zukünftigen Klassenlehrerinnen händigen den Kindern einen Schulkindpass aus, der umgehängt werden kann. Darin wird notiert, welche Stationen die Kinder schon erledigt haben. Um Kindern und Eltern eine leicht differenzierte Rückmeldung darüber zu geben, wie das Kind die einzelnen Aufgaben bewältigen konnte, wird jede Station in dem Pass mit drei Smilies versehen:

Führt das Kind die Übung hervorragend aus, werden alle drei Smilies angemalt, gibt es leichte Probleme/Schwierigkeiten mit der Übung werden zwei der drei Smilies angemalt. Versucht das Kind die Übung durchzuführen, ist aber noch nicht wirklich erfolgreich, gibt es zumindest ein lachendes Smilies angemalt.

Wichtig ist, dass den Eltern das Prinzip der Smilies im Elterncafe erklärt, der Pass und die Übungen erläutert werden.

So können die Eltern anschließend sehen, welche Übungsbereiche bei ihrem Kind noch vorhanden sind.

Dieser Pass wird den Kindern mit nach Hause gegeben. Die zukünftigen Klassenlehrerinnen machen sich Notizen auf einer Klassenliste.

Die Erwachsenen und die Kinder, die an den einzelnen Stationen die Smilies anmalen, müssen natürlich vorab von den Kolleginnen eingewiesen werden.

Wichtig ist, dass der Kennlernvormittag nicht in einer bloßen Überprüfung der Kinder ausartet, sondern noch einmal Gelegenheit zur Beobachtung gegeben wird.

Die Leitfigur an diesem Tag ist unser Netaki, der die Kinder durch die gesamte Grundschulzeit begleiten wird.

Sie können sich unser Kennenlern-Konzept auch als PDF-Datei downloaden:
Jetzt speichern: Kennlernvormittag.pdf (184kb)

Bewegte Schule

1.

Grundüberlegungen zur „Bewegten Schule“

1.1

Netzwerk

1.2

Gesundheitsbilanz

1.3

Bewegung ist mehr als Toben und Hüpfen – Bewegung ist Jogging im Gehirn

2.

Personelle, räumliche und sachliche Gegebenheiten der Schule

3.

Bausteine unserer „Bewegten Schule“

3.1

Bewegter Unterricht

3.2

Bewegte Pausen

3.3

Bewegtes Schulleben.

1. Grundüberlegungen zur „Bewegten Schule“

Viele Studien der letzten Jahre untermauern die These:
…LERNEN braucht BEWEGUNG.     (Landesinstitut für Schule, Soest)

1.1 Netzwerk
Daher fordert die Kinderkommission des Bundestages die Vernetzung von Schule und Sport und auch wir, das Kollegium der GGS Am Neandertal, wollen zur Stärkung unserer Schüler ein bewegtes Netzwerk aufbauen und mit Leben füllen.
Denn ein ganzheitliches Bündnis zwischen Schule, Gesundheit und Sport ermöglicht uns gezielt

1.2 Gesundheitsbilanz
Nicht nur die Gesundheitsbilanz der Kinder in Deutschland ist erschreckend. Auch in unserem direkten Schulumfeld stellen wir diese Auffälligkeiten/Veränderungen fest.  Das Konzept „Bewegte Schule“ bietet auch in diesem Punkt Lösungsansätze und Unterstützung für unsere Schüler.
(20% der Kinder sind übergewichtig, 60% leiden an Haltungsschäden, 40%  haben Koordinationsprobleme; Zahlen für unsere Schule werden wir im Laufe des Projekts „Bewegte Schule“ erheben.)

1.3 Bewegung ist mehr als Toben und Hüpfen – Bewegung ist Jogging im Gehirn

Denn körperliche Aktivität führt zur

Bewegung und Spiel fördern zudem

Diese Stärken von Bewegung wollen wir für unsere Schule nutzen.

Unsere „Bewegte Schule“ ist ein Ort, an dem Kinder sich wohl fühlen, ihre Stärken und Schwächen kennen lernen und auf unterschiedlichste, ganzheitliche Weise Unterstützung und Anerkennung erfahren.
Bewegung erscheint uns in diesem Zusammenhang als ein ideales Medium zum weiteren Erreichen dieser  wichtigen Ziele.
Daher möchten wir noch intensiver in einem bewegten Netzwerk aus Schule, Sportvereinen und weiteren Mettmanner Institutionen arbeiten und unsere Schule für einen ganzheitlichen Lernansatz im Zusammenspiel aus Lernen, Gesundheit und Bewegung öffnen.

2. Personelle, räumliche und sachliche Gegebenheiten der Schule

Schüler, Kollegium, Mitarbeiter, Vertreter von Einrichtungen und Eltern

Unsere Städtische Gemeinschaftsgrundschule besuchen zurzeit 255 Schüler und Schülerinnen.
Etwa ein Viertel von ihnen besitzt einen Migrationshintergrund. Dabei sind folgende Nationalitäten vertreten: türkisch, mazedonisch, albanisch, polnisch, russisch, ukrainisch, slowakisch, libanesisch, griechisch, italienisch, englisch.
Die Kinder lernen in elf Klassen, das heißt, wir sind eine zwei- bis dreizügige Schule. Etwa 95 Kinder unserer Schule besuchen die Offene Ganztagsschule (OGATA) und zirka 48 Kinder werden im Stübchen betreut (bis 14.00 Uhr). Es werden für das kommende Schuljahr Anmeldungen darüber hinaus erwartet.
Zum Kollegium gehören aktuell 16 Lehrerinnen und eine sozialpädagogische Fachkraft.
In der OGATA arbeiten eine Sozialarbeiterin,fünf Erzieherinnen, vier pädagogische Ergänzungskräfte und mehrere ehrenamtliche Helferinnen. Träger dieser Einrichtung ist der Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) in Mettmann.
Unsere Eltern arbeiten mit den Lehrerinnen, der Schulleitung und den Mitarbeitern der OGATA engagiert zusammen. Sie unterstützen uns bei unserer pädagogischen Arbeit, bei Festen und sind zum Teil Mitglieder unseres Fördervereines.
Vertreter von ihnen arbeiten in den Schulmitwirkungsgremien und in Arbeitsgruppen wie der Bewegten Schule mit oder ergänzen das Projektteam zur OGATA-Evaluation.
Bei unserer Arbeit unterstützen uns Übungsleiter und Diplomsportlehrer des Mettmanner Sportvereines, die verschiedene sportliche Arbeitsgemeinschaften ganzjährig oder projektbezogen anbieten.

Mit Vertretern des Mettmanner Stadtsportverbandes gibt es eine Zusammenarbeit, die sich in letzter Zeit auf die Teilnahme an einer Ausschreibung des DFBs konzentriert hat. Dadurch erhält die Schule ein Mini-Soccer-Feld auf dem Außengelände.
Die Vertreter des Integrationsrates werden in die Entwicklung des Konzeptes Bewegte Schule eingebunden. .

Schulhöfe, Sportanlagen und andere räumliche und sachliche Gegebenheiten

Der Schulhof ist in drei Ebenen gegliedert und von Grünanlagen umrahmt. Zur Ausstattung gehören eine Tischtennisplatte, ein Klettergerüst, ein Hangelgerüst, Reifen und Balancierbalken, Sitzbänke, ein Fußballkleinfeld mit Toren, aufgemalte Hüpfekästchen sowie „Hüpflollies“ zum Bockspringen.
Die Schulhöfe bieten den Kindern also viele Spielmöglichkeiten und durch die besondere Aufteilung auch ruhige Ecken und somit die Gelegenheit, sich zu erholen und auszuruhen.
Dem Altbau ist eine Turnhalle (12m x 24m) angegliedert.


Eine große Außensportanlage mit den dazugehörigen Umkleide-, Schiedsrichter-, Material- und Duschräumen grenzt direkt an den Schulgebäudekomplex. Sie verfügt über ein großes Fußballfeld, eine mit Mulch belegte Trainingslaufbahn, die das Feld umrundet, eine Tartanbahn für Kurzstreckenläufe bis 100m Länge, eine doppelte Weitsprunganlage mit Tartanboden, zwei eingezäunte Tartanfelder für diverse Ballspiele, eine Kugelstoßanlage und Rasenflächen, die für Sport und Spiel genutzt werden. Der Rasenbolzplatz wird in diesem Jahr zu einem Mini-Soccer-Feld umgebaut.

Im Neubau befindet sich ein Foyer, das für Aufführungen und für Spiel- und Sportangebote genutzt wird.
In unmittelbarer Umgebung des Schulgeländes befinden sich mehrere verschiedenartig ausgerichtete Spielplätze. Die Schüler unserer Schule beteiligen sich im Moment an der Ausschreibung des Jugendhauses der Stadt Mettmann für die Gestaltung eines großen Spielplatzes in unserem Stadtteil mit Planungsentwürfen.
Jede Klasse besitzt eine Pausenkiste mit verschiedenen Spielgeräten (Bälle, Seilchen, Balancierkreisel, Stelzen, Tischtennisschläger und -bälle u.a.)

3. Bausteine unserer „Bewegten Schule“

3.1 Bewegter Unterricht
Bewegungsanlässe im Unterricht
Wir nutzen in allen Fächern Anlässe, legen Regeln fest, fordern bzw. lassen Verhalten zu und wenden Methoden an, die das Sitzen unterbrechen oder die Sitzhaltung verändern. Wir lassen Bewegung im Unterricht zu, bedingen und fordern sie.
Bewegung bedingen, z.B.:
Unterrichtsmaterial abholen lassen, Tafel putzen, zu Kontrollstationen gehen, bewegte Schülerbeiträge üben und fördern (Beispiele)

Bewegung zulassen, z. B.:

Themenbezogenes Bewegen im Unterricht

Wir vermitteln und erschließen in jedem Fach Unterrichtsinhalte bewegungs- und gegenstandsbezogen und festigen sie bewegungsorientiert. Wir vermitteln ganzheitliches Handeln („mit Hand, Herz und Hirn“) und multisensorisches Lernen („mit allen Sinnen lernen“).

Deutsch
z.B.: Buchstaben kneten, nachlaufen, angeln, Interviews durchführen, Theaterstücke aufführen, Laufdiktate, Silbentrennung durch Bewegung (hüpfen, klatschen)

Mathematik
z.B.: Zahlen klatschen und hüpfen, messen auf dem Schulgelände, Mengen in Bewegung legen

Begegnung mit Sprachen
z.B.: Bewegungslieder, rhythmische Begrüßung
z.B.: Lektionen und Lesestücke inszenieren
z.B.: Vokale/Grammatik lernen mit Bewegung verknüpfen

Sachunterricht
z.B.: Pflanzen untersuchen und anpflanzen, Gesundheits- und Ernährungserziehung (Kooperation mit der Schulmilch-Kampagne der Landesvereinigung der Milchwirtschaft NRW), Versuche durchführen

Musik
z.B.: Musik in Bewegung hören und umsetzen, Musik/ Rhythmus machen, Musik szenisch darstellen

Religion
z.B.: biblische und gesellschaftliche Ereignisse inszenieren (Rollenspiel, Standbild...)

    

Bewegungspausen im Unterricht

Wir fügen in jedem Fach Bewegungspausen ein

Gymnastische Übungen

geplant:

Geplant ist außerdem  ein regelmäßiger Ideen- und Erfahrungsaustausch im Kollegium

Entspannungs- und Stilleübungen im Unterricht

Wir bemühen uns, in jedem Fach optimale Lernbedingungen und –voraussetzungen zu schaffen, eine lernhemmende Anspannung zu beseitigen und eine aggressive Stimmung zu verhindern. Sinnvoll sind diese Übungen auch zur Vorbereitung auf Tests und Klassenarbeiten.
Positiv wirkt sich die Schaffung einer entspannten Atmosphäre durch den Einsatz von Musik aus:

Sportunterricht

3.2 Bewegte Pausen

Was es an unserer Schule schon gibt

Was es an unserer Schule in Zukunft geben soll

3.3 Bewegtes Schulleben

Was es an unserer Schule schon gibt

Was es in Zukunft an unserer Schule außerdem geben soll

1) Kurzfristig geplante Projekte:

2) Langfristig geplante Projekte:

Einrichtung eines Ruhe- und Bewegungsraumes im Keller der Schule, sowie Anlegen eines Bewegungs- und Sinnesparcours auf der schulhofeigenen Wiese und eines Schulgartens

Sie können sich unser Konzept auch als PDF-Datei downloaden:
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