Presse

Rheinische Post, 27.02.2009
Kleine Forscher in der Schule
VON CHRISTOPH ZACHARIAS - zuletzt aktualisiert: 27.02.2009 Mettmann (RP) In zwei Mettmanner Grundschulen macht die Miniphänomenta Station. Schüler der Primarstufe lernen an verschiedenen Stationen naturwissenschaftliche Phänomene kennen.

Schüler der Grundschulen Am Neandertal und Herrenhauser Straße betätigen sich derzeit als Forscher. An jeder Schule sind 26 Experimente aufgebaut, mit denen die Kinder naturwissenschaftliche Phänomene interaktiv entdecken, begreifen und erfahren. Und die Schüler der Primarstufe machen reichlich Gebrauch davon, wie Felicitas Hammer, Sachkunde-Lehrerin an der Grundschule am Neandertal, bestätigt.

Die Verständigung klappt: Beim doppelten Sprachtelefon lernen Mehmet, Ajla, Sven, Freya und Sanja, wie die Kommunikation mit einem Schlauch und einem Trichter funktioniert. RP-Foto: Achim Hüskes

 

In zwei Klassenräumen und auf dem Flur haben Eltern gemeinsam mit Lehrern die Stationen aufgestellt. Diese Zusammenarbeit ist ein Teil des Projektes ASIP-Miniphänomenta. ASIP ist eine Abkürzung und bedeutet: "Advancing Science through informed Parents", was soviel bedeutet, dass die Eltern durch ihr aktives Mitwirken zu einer Veränderung des Lernklimas an der Schule beitragen.

Info Projektdauer

Die Miniphänomenta läuft noch bis zum 11. März an der Grundschule Herrenhaus und an der Schule am Neanderthal.
Danach werden die Experimente von den Eltern nachgebaut.

Projekt der Uni Flensburg

Ausgangspunkt ist das Projekt Phänomenta unter der Leitung von Professor Fiesser an der Uni Flensburg. Seit 1985 werden dort Stationen entwickelt, die den Besuchern der großen Phänomenta die Möglichkeit bieten, an interaktiven Experimentierstationen Phänomene aus Natur und Technik selbstständig zu ergründen.

Die Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände hat die kleine Miniphänomenta als Wanderausstellung finanziert. Hintergrund ist es, schon Kinder in der Grundschule an Technik heranzuführen, sie zu begeistern und etwas für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu tun. Felicitas Hammer begrüßt die Miniphänomenta. Nicht nur sie hat festgestellt, dass Kinder in der heutigen Zeit es teilweise verlernt haben, sich mit Technik auseinanderzusetzen. Die Kompetenz, etwa ein Loch im Fahrradreifen zu wechseln oder ein Loch in die Wand zu bohren, sei nur bei einigen Schülern vorhanden.

"Eigentlich reicht die Stundenzahl im Sachunterricht nicht aus, um eine intensivere Einführung in die Naturwissenschaften zu leisten", sagt die Lehrerin. Im ersten und zweiten Schuljahr haben die Kinder jeweils zwei Wochenstunden Sachunterricht, im dritten drei und im vierten Schuljahr vier Stunden. "Um die Themen Natur und Leben, Technik und Arbeitswelt, Raum, Umwelt und Mobilität, Menschen und Gemeinschaft, Zeit und Kultur alle behandeln zu können, bräuchten man mehr Zeit", sagt Carmen Bryks, Rektorin der Schule. Jetzt haben die Schüler die Möglichkeit an den Experimentierplätzen, den Phänomenen Reibungskraft, Balance, Magnetismus, Chromatografie, Auftriebkörper, Gewichtsverlust und vieles mehr nachzugehen. "Die Schüler lernen die Stationen im Unterricht kennen, sie haben aber zudem die Möglichkeit, in den Pausen auf eigene Faust Dinge auszuprobieren", sagt Felicitas Hammer. Und das funktioniert. "Sie helfen sich untereinander, fragen nach und versuchen sich", sagt die Lehrerin. Jedes Kind kann selbstständig entscheiden, wie lange es sich mit welchem Phänomen beschäftigen möchte.

Lesen Sie hier, was in der lokalen Presse über unsere Schule geschrieben wird:

Berufskolleg Neandertal, 09.07.2013
Eine Reise um die Welt

Rheinische Post, 12.11.2012
Mehr junge Lehrer an den Schulen

Rheinische Post, 22.07.2011
Abschied von der Grundschule

Rheinische Post, 31.05.2011
Kleine Stars in der Manege

Rheinische Post, 16.02.2011
Bewegung in der Mathestunde

Rheinische Post, 15.05.2010
Laufen für einen guten Zweck

Rheinische Post, 30.05.2009
Schule gegen Gewalt

Rheinische Post, 01.04.2009
Mini-Spielfeld Am Neandertal

Rheinische Post, 27.02.2009
Kleine Forscher in der Schule

Westdeutsche Zeitung, 21.02.2009
Mit der Profi-Hilfe zum schwungvollen Karnevallstanz (PDF-Datei)

Schaufenster Mettmann, 25.02.2009
Kinder tanzten in den Karneval

Grundschüler als junge Forscher (PDF-Datei)

Schaufenster Mettmann, 18.02.2009
Elektrische Flöhe und 25 weitere Experimente

Westdeutsche Zeitung, 23.01.2009
Die Grundschule Am Neandertal bekommt Anerkennung für ihr Sportkonzept

Rheinische Post, 17.09.2008
Die Lizenz zum Selberkochen

Schaufenster Mettmann, 21.08.2008
Belohnungen für Schüler aus Mettmann-Süd